Gestern Abend waren wir zu Gast bei der Podiumsdiskussion mit unserer rheinland-pfälzischen Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Thema “Faire Welten – Wie wir auch morgen noch ein gutes Leben haben können”. Als Gaststimme durften wir aufzeigen, was es heißt, ein #BIOHOTEL zu sein und wie sehr uns der Schutz der #Artenvielfalt in der #Landwirtschaft am Herzen 💚 liegt.

Wir danken der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz und Faire Welten für diesen inspirierenden Abend mit herausragenden Rednern und einem super engagierten Publikum! Wir freuen uns auf eine tolle Zukunft in unserem schönen Bundesland!

Tipp: Am Wochenende findet die Messe Faire Welten in Mainz statt. Da gibt’s leckeres Essen, tolle nachhaltige Mode und vieles mehr zum nachhaltigen Lifestyle 🤗


HOLIDAYVERDE im Gespräch mit uns über “bio” im Urlaub und wo wir die Zukunft sehen.

Wie das BioWeingut & Landhotel Gänz schon seit 15 Jahren konsequent im Sinne der Nachhaltigkeit arbeitet, verrät Sarah Gänz im Interview.

HolidayVERDE: Aus welchen Gründen ist das BioWeingut & Landhotel Gänz eine Reise Wert?

SARAH GÄNZ (Inhaberfamilie): Wir liegen in einer landschaftlich sehr vielfältigen Region Deutschlands, die zudem mild und lieblicher ist, als viele andere Regionen. Nicht umsonst haben wir hier das größte Wein-Anbaugebiet: Rheinhessen. Von der typischen, sanften Hügellandschaft Rheinhessens kann man bei uns über steile Felsen in das enge, wilde Tal der Nahe wandern. Der imposante Rhein mit seiner Mittelrhein-Romantik liegt nur 20 km entfernt. Für einen aktiven Urlaub draußen in der Natur ist ein schöner Ausgangspunkt besonders wichtig: Alle Ausflugsziele sind von unserem Hof aus gut erreichbar – ob mit dem Auto, dem Rad, zu Fuß oder mit der Bahn. Und natürlich sollte das Hotel selbst Wohlgefühl vermitteln! Wir liegen direkt bei der Kurstadt Bad Kreuznach, dafür aber in Alleinlage direkt bei den Weinbergen. Unser Haus ist baubiologisch gebaut und eingerichtet. Von der Matratze bis hin zum Frühstücksei machen wir uns Gedanken, was die sinnvollste und schönste Alternative ist – im Sinne der ökologischen Verträglichkeit und natürlich im Sinne des Wohlfülfaktors. Unser Hof ist zudem Teil unseres Bioweingutes, das wir schon seit 22 Jahren bio bewirtschaften: Natur-Biotope, Weinreben, Obstbäume und ein kleines Getreidefeld finden sich auf dem 2 Hektar großen Grundstück.

An wen richtet sich Ihr Angebot? Wir richten uns an Menschen, die keinen Urlaub „von der Stange möchten“. Wir haben den Standard eines Hotels, aber die Größe eines Gästehauses. Wir sind weder ein Stadthotel, noch liegen wir abgeschieden weit draußen auf dem Land. Unsere Gäste mögen vor allem die Möglichkeit, Ihren Urlaub abwechslungsreich gestalten zu können. Wir sind Ausgangspunkt für aktive Menschen, die unsere Heimat erkunden möchten – ob auf kulturellen oder naturbegeisterten Pfaden. Bei uns fühlen sich Menschen wohl, die Qualität zu schätzen wissen und Natürlichkeit lieben.

 

Was schätzen die Kunden des BioWeingut & Landhotel Gänz besonders?

Unsere Gäste schätzen bei uns vor allem den zeitlosen Anspruch an Qualität, der einhergeht mit unserem konsequenten Bio-Gedanken.

Worin unterscheidet sich das BioWeingut & Landhotel Gänz konkret von konventionellen Hotels? Ganz konkret kommt bei uns nur 100% Bioqualität auf den Tisch. 100% heißt 100% das ganze Jahr – bei jedem Essen. Diesen Anspruch teilen wir schon seit 15 Jahren mit der Hotelvereinigung der BIOHOTELS, die in dieser Form einzigartig ist.

Wie leben Sie in Ihrem Unternehmen Nachhaltigkeit? Neben unserer konsequenten Bioküche, verwenden wir nur Strom aus erneuerbaren Energien, nutzen biologische Reinigungsmittel, waschen die Hotelwäsche im Haus und lassen sie an der Luft trocknen. Abwässer werden in der eigenen Pflanzenkläranlage gereinigt. Wir kaufen langlebige Möbel aus Vollholz, bauen und renovieren ohne Schadstoffe und Sondermüll.

Vor welche Herausforderungen stellt Sie der Nachhaltigkeitsaspekt eventuell? Der Nachhaltigkeitsaspekt ist für alle – jeden Menschen – eine Herausforderung. Dachte man in unserer Gesellschaft vor 20 Jahren noch, dass man diese Verantwortung abgeben kann, wissen wir angesichts des Artensterbens und des Klimawandels, dass jeder sich darum kümmern muss. Auch wenn wir mit unserem Weingut, das wir schon seit über 22 Jahren biologisch bewirtschaften, zu den Vorreitern des Nachhaltigkeitsgedanken gehören, müssen auch wir uns den Herausforderungen einer schwindenden Natur und weiterer Wetterextreme stellen. Als Winzer, die jeden Tag in der Natur arbeiten, sehen wir jede Veränderungen. Umso mehr freut es uns, dass sich immer mehr Menschen für unsere Philosophie interessieren und diese teilen.

Welche Trends im Bereich „Bio-Hotel“ finden Sie besonders spannend? Es ist toll, wie viele neue, junge Ideen im ökologischen Tourismus die Menschen erreichen. Der Kreativität scheint keine Grenzen mehr gesetzt zu sein. Wir freuen uns über alle, die bei dem großen, gemeinsamen Ziel mitmachen: Die Natur und ihre Schönheit auch für künftige Generationen zu erhalten – und dabei Spaß zu haben!

Verraten Sie uns, was Sie für die Zukunft geplant haben? Wir möchten uns langfristig weiter verbessern, was unseren ökologischen Fußabdruck angeht: Wir möchten selbst Energie erzeugen, unsere Heizungssysteme erneuern, Kunststoffe immer weiter reduzieren, weitere Biotope anlegen. Man kann nie genug machen!

Das vollständige Interview ist hier zu finden:
http://holidayverde.de/abwechslungsreicher-urlaub-mit-wohlg…

 


Die Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung (AHGZ) gehört zu den führenden Branchenzeitungen für die Hotellerie.

>>HACKENHEIM. Es war ein langer Weg vom landwirtschaftlichen Mischbetrieb in der Ortsmitte mit 300-jähriger Familientradition zum Aussiedlerhof mit Bio-Weingut und Bio-Landhotel auf einem ehemaligen Getreideacker. Anfang der 1990er-Jahre begann bei Albert und Hiltrud Gänz das große Umdenken: Sie wollten weg von der konventionellen Landwirtschaft hin zu einem überzeugten Bio-Konzept – und zwar im privaten Bereich wie im Arbeitsleben.

Die Tierhaltung wurde zugunsten des Weinanbaus aufgegeben und 2001 der Grundstein für das heutige Biohotel gelegt. Meilenstein war 2004 die Zertifizierung des Betriebs als Biohotel mit 100 Prozent Bio-Lebensmitteln und nachhaltiger Bauweise. Um das Hotel, das mittlerweile mit drei Sternen klassifiziert ist, kümmert sich Tochter Sarah.

In der Bio-Frage gibt es in der Familie Gänz absolut keinen Generationenkonflikt. Tochter Sarah sagt dazu: „Das haben wir von den Eltern übernommen. Wir stehen voll hinter der Philosophie.“ Sie hat nach ihrem Abitur BWL mit Bachelorabschluss und Publizistik im Masterstudium studiert. Ihr Bruder Peter wurde in Geisenheim zum Önologen ausgebildet und ist stolz darauf, dass seine Bio-Weine sogar die Ansprüche veganer Ernährung erfüllen. Bei ihrer Herstellung werden keinerlei tierische Produkte eingesetzt.

Für beide Geschwister sind Bio und Nachhaltigkeit eine Lebenseinstellung. Als Kinder einer Winzerfamilie die das Weingut organisch-biologisch führt, wurden sie von den Eltern maßgeblich inspiriert. Sie erfuhren schon sehr früh die Bedeutung von Traditionen und lernten den bewussten Umgang mit der einzigartigen Naturlandschaft des rheinhessischen Hügellandes „Eine überzeugte biologische Landwirtschaft versucht die Natur als Ganzes, als lebendigen Organismus zu betrachten, in dem jede Art ihren Platz und ihre Aufgabe hat“, sagt Sarah Gänz. „Wir versuchen daher, den gesamten Naturraum zu pflegen, durch Beobachtung zu verstehen, wie unsere Natur funktioniert, und die Gesundheit der Natur als Ganzes zu unterstützen“, betont die junge Hotelchefin. Aus diesen Gründen darf in den Weinbergen nun auch nicht mehr gejagt werden. Mit Beginn des neuen Jagdjahres müssen die ansässigen Jäger auf den Flächen des Gänzschen Weinguts auf das Töten von Tieren verzichten.

Auf dem Gut und im Landhotel ergeben ein mediterraner Landhausstil, funktionale Modernität und rheinhessischer Traditionalismus eine harmonische Kombination. Außerdem strahlt die Familie auch in besonderem Maße Wärme und Gastfreundschaft aus.

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Bio in Bestform: Die Familie (von links) Sarah, Albert, Hiltrud und Peter Gänz

Mit Werkstoffen wie Tonziegel und Lehm sowie Marmormehl als Wandanstrich hat die Familie ihre sechs Zimmer auf Bio-Standard gebracht. „Lehmputz beispielsweise ergibt ein optimales Schlafklima: warm, aber nicht trocken – denn Lehm reguliert die Luftfeuchtigkeit und ist atmungsaktiv“, erklärt die 28-Jährige. Auch bei der Einrichtung der Zimmer wurde der Bio-Gedanke umgesetzt: Massivholz-Möbel, Betten in Komfortgrößen, metallfrei einschließlich der Matratzen ohne Federkern, mit Bettzeug aus Wolle, Daunen und Baumwolle, meist unbehandeltem Parkettboden oder Sisalteppichen sowie abschaltbaren Stromkreisen. Alle Zimmer sind allergenfrei und elektrosmog-reduziert.

Es gibt zwar Fernsehgeräte auf den Zimmern, aber W-Lan wurde aus ihnen verbannt und ist nur im öffentlichen Bereich verfügbar. Es gibt keine gefüllten Minibars – diese stehen leer für den individuellen Bedarf der Gäste zur Verfügung. Dafür gibt es einen Etagen-Kühlschrank mit einem breiten Spektrum an Getränken.

Das Haus hat eine durchschnittliche Belegung von knapp über 60 Prozent und kommt mit drei Mitarbeitern aus. Meist sind die Gäste nachhaltig orientierte Gesundheitsurlauber. „Das Gros der Gäste kommt wegen unserer Mitgliedschaft bei Bioland, Vegan-Travel und Biohotels“, so Sarah Gänz. Sie ist davon überzeugt, dass der Biogedanke vor allem bei der jungen Generation zündet.

Die ökologische Ausrichtung des Landhotels findet ihren Nachhall auch bei der Verwendung saisonaler und regionaler Produkte beim kulinarischen Angebot. Zum Abendessen bietet das Hotel auf einer schwarzen Holztafel ein 4-gängiges Menü im Geiste Hildegard von Bingens an. Darum kümmert sich Mutter Hiltrud, die Hauswirtschaftlerin ist und Gerichte auftischt wie Grüne-Bohnen-Tomaten-Pfanne mit Petersilienkartoffeln, Lachsfilet auf gebratenem Spitzkohl und Pestokartoffeln oder Gebratene Rosmarin-Aprikosen mit Joghurtparfait. Vegane und vegetarische Lebensweisen werden dabei besonders berücksichtigt.

Das Essen sei für 70 bis 80 Prozent der Gäste ein wichtiges Entscheidungskriterium bei der Wahl eines Hotels, sagt Sarah Gänz. „Bis zu drei Viertel unserer Gäste kommen explizit aufgrund der Nachhaltigkeit in unser Biohotel, mit steigender Tendenz. Dabei machen wir nichts Außergewöhnliches, vielmehr besinnen wir uns auf das, was sich in unserer Region ohne globalen Einfluss immer bewährt hat.“

Für diesen Leitgedanken arbeitet das Hotel mit Partnern zusammen, die den Umweltgedanken teilen. Mit dieser Ausrichtung hat sich das Unternehmen ein Alleinstellungsmerkmal in Rheinland-Pfalz gesichert. Unter dem Dach der Kooperation Biohotels haben sich mehr als 90 Hotels in sieben europäischen Ländern zusammengeschlossen, etwa 50 davon befinden sich in Deutschland.<



Nach diesem “Dürre-Sommer” war unsere Spannung groß: Wie überstehen die Reben die Trockenheit, wie werden die Trauben für den neuen Jahrgang?
Je nach Standort und Alter haben die Reben die monatelange Trockenheit gut gemeistert. Einige Lagen mit jungen Reben haben wir wochenlang mit Wasser versorgt, um sie über die Trockenzeit zu bringen.

Der aktuelle Blick in den Weinberg zeigt: Unsere Mühen im Sommer haben sich gelohnt. Goldgelbe und tiefblaue Trauben hängen an den Reben und sind bereit, geerntet zu werden.

Es sieht überwiegend nach einem guten Jahrgang aus – doch das letzte Urteil fällt im neuen Jahr, wenn die Weine gereift sind. Bis dahin heißt es für uns: Ran an die Scheren, Eimer und Traktoren!

Und für Sie: Genießen Sie unsere Weine der letzten beiden Jahrgänge, während wir fleißig am neuen arbeiten.

Und für Sie: Genießen Sie unsere Weine der letzten beiden Jahrgänge, während wir fleißig am neuen arbeiten.


Wir kommen zu Ihnen. Wir freuen uns, Ihnen vor Ort in drei Metropolregionen unsere aktuellen Weine vorzustellen, mit Ihnen zu probieren und über Wein zu philosophieren!

28. Oktober: Köln
“Stadt. Land. Wein. – Die Bioweinverkostung”

21. November: Hainburg bei Frankfurt
Weinprobe (nähere Infos folgen)

30. November: Hannover
Verkostung “Wein und Käse”
in der “Plant Based Kochschule”

Ab Dezember begrüßen wir Sie in unserer Heimat:

1. und 2. Dezember: Hackenheim
Weinprobiertage bei uns auf dem Weingut

6. bis 8. Dezember: Nussbaum bei Bad Sobernheim
Hevert-BioWeihnachtsmarkt

 

Haben Sie Fragen zu einem dieser Termine? Dann melden Sie doch einfach bei uns: info@gaenz.com oder telefonisch unter 0671 – 8 96 34 53.


Rund 11 Wochen gab es hier bei uns in Rheinhessen an der Nahe keinen nennenswerten Regen. Einen kleinen Hoffnungsschimmer brachte der 01. August, wo am Abend 5 Liter Regen auf einen Quadratmeter fielen (an diesem Abend ist das obige Photo entstanden) – eine kurze Dusche und Erfrischung für die Pflanzen dort draußen, und natürlich auch die Tiere! Alles, was  lebt (von der Fliege, über Maus und Meise bis hin zu Igel und Wildschwein) dürstet gerade sehnlichst nach Wasser. Nur wir Menschen können aktuell noch die Wasserspeicher leer pumpen, damit Dusche & Co. noch funktionieren. In einer der regenärmsten Regionen Deutschlands kennen wir hier trockene Phasen im Jahr schon immer. Doch diese Dürre – gepaart mit extrem hohen Temperaturen (die eine hohe Verdunstung mit sich bringen) ist auch für uns neu. Weinreben und Bäume können relativ lange ohne Regen auskommen, da sie tief wurzeln. Aber gerade junge Reben, und bestimmte Büsche und Bäume, die auf die oberen Erdschichten angewiesen sind, reichen nicht mehr an das Grundwasser heran. Zusätzlich brennt die starke Sonneneinstrahlung viele der Blätter regelrecht weg. Die ersten Trockenschäden sind zu sehen. Die Blätter vieler Sträucher und Bäume werden gelb und stellen sich schon auf den Herbst ein. Apfelbäume werfen ihre Früchte ab, da sie sie nicht mehr versorgen können. Auch die Reben unserer jungen Weingärten müssen wir bereits seit Wochen bewässern, damit sie eine Chance für die nächsten Jahre haben.

Diese Hitzeperiode zeigt uns wieder auf ein Neues, wie wertvoll unsere natürlichen Ressourcen sind: Natürlich wünscht sich jeder hier in Deutschland einen sonnigen, warmen Sommer. Aber ebenso wichtig ist jeder Tropfen Regen – selbst wenn es im einzigen Urlaub des Jahres verregnet sein sollte. Die Klimaveränderungen sind also deutlich spürbar. Aber nicht vergessen sollte man dabei: Nicht nur unsere Industrie und der moderne, konsumorientierte Lebenswandel sind Schuld an den Klimaveränderungen (insbesondere auch die (Massen-) Tierhaltung). Auch die massive Versiegelung von Flächen sorgt für eine große Überhitzung, sowohl im Kleinen, wie im Großen. Sehr schön kann man dies an der immer weiter verbreiteten Garten(un)kultur erkennen: Wo früher Bäume, Büsche oder Blumen gewachsen sind, zieren heute Schotterhalden die Vorgärten vieler Häuser und städtischer “Grünflächen”, wie Straßenränder oder Verkehrsinseln. Statt einer natürlichen Abkühlung, Beschattung des Bodens und Befeuchtung der Luft durch Pflanzen, wird wertvoller Boden versiegelt und eine Abkühlung wird erfolgreich verhindert. In Städten spürt man die Folge einer solchen Kultur am deutlichsten: Hier wird es immer wärmer und in Sommern wie diesem unerträglicher.

Jeder Quadratmeter zählt! Schenken Sie jedem Stückchen Land, das Sie gestalten können, Leben, indem Sie Pflanzen und Blumen säen/pflanzen – am besten heimische, wilde Arten.

Bäume, Büsche & Co. sind die besten Klimaanlagen, die es gibt!


Wir machen nicht nur Wein, sondern bauen zwischen unseren Weinbergen in traditioneller Dreifelderwirtschaft hochwertiges Getreide an – natürlich auch in Biolandqualität! Das Getreide bringen wir ganz in unserer Nähe zu einer Biomühle, die es mahlt und Biobäcker der Region mit Mehl versorgt. Die Halme und abgedroschenen Ähren pressen wir zu wunderschönem, goldenem Stroh 🌾
Auf unserem Hofgrundstück mähen wir die Wiese ganz schonend mit dem Mähbalken an unserem Oldtimer und pressen daraus nach einigen Tagen Wartezeit Heuballen. Mit dem Rasenmäher oder Mulcher würden durch die rotierenden Messer viele Insekten getötet. Mit einem glatten Schnitt wie beim Mähbalken oder einer Sense bleiben die Tiere unverletzt. 🦋🐝🐞🦗 So fördern wir ganz insektenfreundlich den Artenreichtum auf der Wiese, damit es nächstes Jahr wieder ganz bunt blüht!


Mit der Sommersaison 2018 gibt es bei uns noch mehr zu entdecken und vor allem: Platz zum Genießen und Entspannen!

Unser neues Wasser-Biotop ist ein idyllischer Ort auf unserem Hof, wo man gemütlich in der Sonne sitzen, Libellen beobachten und das Wasser genießen kann. Mit einem Glas Wein wollen laue Sommerabende hier gar nicht mehr aufhören 🙂

Dieser Teich ist in vielfacher Hinsicht etwas Besonderes. Denn er bietet einen wertvollen Lebensraum für die Natur und kommt ohne die übliche Technik (die auch bei Natur-Badeteichen Standard sind) aus.

Das Hauptbecken (abgegrenzt durch die Holzbalken) und die bepflanzte Regenerationszone sind ein Biotop, das Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten ist. Die sorgsame Auswahl heimischer Wildpflanzen sorgt dafür, dass sich das Wasser auf natürliche Weise reinigt – ganz ohne Chlor und Filteranlagen. Die Holzkonstruktion ermöglicht es dem Wasser, ständig zwischen dem tieferen Wasserbereich und der bepflanzten Uferzone, welche das Wasser reinigt, zu zirkulieren. Ganz ohne Pumpen (was viele Lebewesen zerstört) findet ein ständiger Austausch der Wasserzonen statt, und das Wasser ist klar und sauber.

Das natürliche Umfeld ist somit auch Lebensraum für viele Tierarten, die für ein ökologisches Gleichgewicht sorgen: Libellen tummeln sich über der Wasseroberfläche, ihre Larven huschen durch das Wasser. Wasserschnecken reinigen die Holzkonstruktion und ernähren sich von Algen, die Frösche sorgen dafür, dass Mücken keine Überhand nehmen. Die Wasserläufer sind die Gesundheitspolizei des Teiches: Sie reinigen die Wasseroberfläche. So ist der Wohlfühlort für den Menschen auch gleichzeitig ein wertvolles Biotop für eine Vielzahl von Arten.


In der Lage “Kreuznacher Rosenberg” pflanzen wir heute einen jungen Riesling-Weinberg. Nach ca. 3 Jahren werden wir den ersten Wein aus diesem Weinberg vinifizieren können. Die Geduld wird sich aber lohnen: Die Lage ist perfekt für Riesling. Denn schon die Generationen vor uns haben wir hervorragende Riesling-Trauben geerntet. Ganz im typischen Nahe-Stil: Leichtfüßig, elegant und fruchtig.

Bis es so weit ist, kommt unser Riesling (Nahe) aus einem nur einige hundert Meter entfernten Weinberg.