Wir machen nicht nur Wein, sondern bauen zwischen unseren Weinbergen in traditioneller Dreifelderwirtschaft hochwertiges Getreide an – natürlich auch in Biolandqualität! Das Getreide bringen wir ganz in unserer Nähe zu einer Biomühle, die es mahlt und Biobäcker der Region mit Mehl versorgt. Die Halme und abgedroschenen Ähren pressen wir zu wunderschönem, goldenem Stroh 🌾
Auf unserem Hofgrundstück mähen wir die Wiese ganz schonend mit dem Mähbalken an unserem Oldtimer und pressen daraus nach einigen Tagen Wartezeit Heuballen. Mit dem Rasenmäher oder Mulcher würden durch die rotierenden Messer viele Insekten getötet. Mit einem glatten Schnitt wie beim Mähbalken oder einer Sense bleiben die Tiere unverletzt. 🦋🐝🐞🦗 So fördern wir ganz insektenfreundlich den Artenreichtum auf der Wiese, damit es nächstes Jahr wieder ganz bunt blüht!


Mit der Sommersaison 2018 gibt es bei uns noch mehr zu entdecken und vor allem: Platz zum Genießen und Entspannen!

Unser neues Wasser-Biotop ist ein idyllischer Ort auf unserem Hof, wo man gemütlich in der Sonne sitzen, Libellen beobachten und das Wasser genießen kann. Mit einem Glas Wein wollen laue Sommerabende hier gar nicht mehr aufhören 🙂

Dieser Teich ist in vielfacher Hinsicht etwas Besonderes. Denn er bietet einen wertvollen Lebensraum für die Natur und kommt ohne die übliche Technik (die auch bei Natur-Badeteichen Standard sind) aus.

Das Hauptbecken (abgegrenzt durch die Holzbalken) und die bepflanzte Regenerationszone sind ein Biotop, das Heimat für viele Tier- und Pflanzenarten ist. Die sorgsame Auswahl heimischer Wildpflanzen sorgt dafür, dass sich das Wasser auf natürliche Weise reinigt – ganz ohne Chlor und Filteranlagen. Die Holzkonstruktion ermöglicht es dem Wasser, ständig zwischen dem tieferen Wasserbereich und der bepflanzten Uferzone, welche das Wasser reinigt, zu zirkulieren. Ganz ohne Pumpen (was viele Lebewesen zerstört) findet ein ständiger Austausch der Wasserzonen statt, und das Wasser ist klar und sauber.

Das natürliche Umfeld ist somit auch Lebensraum für viele Tierarten, die für ein ökologisches Gleichgewicht sorgen: Libellen tummeln sich über der Wasseroberfläche, ihre Larven huschen durch das Wasser. Wasserschnecken reinigen die Holzkonstruktion und ernähren sich von Algen, die Frösche sorgen dafür, dass Mücken keine Überhand nehmen. Die Wasserläufer sind die Gesundheitspolizei des Teiches: Sie reinigen die Wasseroberfläche. So ist der Wohlfühlort für den Menschen auch gleichzeitig ein wertvolles Biotop für eine Vielzahl von Arten.


“An Ostern fällt es besonders auf, dass hierzulande die Hasen selten geworden sind. Es gehört vielerorts schon zu den Überraschungen, einen Feldhasen oder gar mehrere zu sehen. […] Doch wen interessiert das? Schlagzeilen macht stattdessen das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Vor kurzem musste es eingeschläfert werden, weil es zu krank war und ohnehin nicht mehr in der Lage, zur Erhaltung seiner Unterart beizutragen.” (Josef Reichholf in der SZ vom 28.03.2018)

Die einzige Chance, den Feldhasen (und nicht nur ihn!) auf lange Sicht zu erhalten und seine natürlichen Bestände wieder zu erreichen besteht darin,

  • Gifte aus der Landwirtschaft zu verbannen (d.h. mindestens eine biologische Landwirtschaft)
  • mehr Brachflächen anzulegen (statt weiterer Baugebiete und noch größerer Agrarflächen)
  • die Wiesenmahd auf zwei jährliche Termine zu reduzieren (und erst nach Juni)
  • die Jagd auf Hasen zu verbieten
  • Freizeitaktivitäten in der Natur strenger zu regeln (Verbot von freilaufenden Hunden, kein Mountainbiken u.ä. querfeldein etc.).

Ausführlich erläutert Josef H. Reichholf in der der Süddeutschen Zeitung vom 28.03. den Widersinn unseres heimischen Artenschutzes und den Untergang unserer Natur, wenn nicht schleunigst eine Kehrtwende unternommen wird.

http://www.sueddeutsche.de/politik/aussenansicht-verdraengt-und-vergiftet-1.3923261

 

Verdrängt und vergiftet

Während der Tod eines Nashorns Schlagzeilen macht, gehen Wildtiere in Deutschland kaum bemerkt zugrunde.

Von Josef H. Reichholf

An Ostern fällt es besonders auf, dass hierzulande die Hasen selten geworden sind. Es gehört vielerorts schon zu den Überraschungen, einen Feldhasen oder gar mehrere zu sehen. Dabei liegt die Flur offen da zur allseitigen Einsicht, denn Hecke und Ackerrain nehmen kaum noch die Sicht. Den Hasen fehlt die Deckung. Aber nicht nur; auch an Nahrung mangelt es ihnen. Wie den Rebhühnern, die so rar geworden sind, dass man sie nur noch vom Hörensagen kennt.

Und der bayerische Frühlingshimmel hängt auch nicht mehr voller Lerchen. Wer welche sehen möchte, sollte zum Beispiel zum Münchner Flughafen fahren und versuchen, Blicke aufs weite Gelände neben den Start- und Landebahnen zu werfen. Da gibt es sie; nur mit dem Hören des jubilierend feinen Lerchengesangs tut man sich dort schwer.

Am Flughafen und auf ähnlichen Flächen hüpfen außerdem spatzenähnliche Vögel am Boden herum. Das helle Goldgelb des Gefieders der Männchen weist sie als Goldammern aus. Auch sie lassen sich sonst kaum noch sehen auf den Fluren, die einst voller Leben waren. Aber es wundert nicht, dass die heimischen Wildtiere ihre angestammten Lebensräume verlassen, die Menschen machen sie ihnen unwirtlich. Gerade in diesen Wochen zum Beispiel werden die Felder wieder geflutet mit Gülle. Das stinkt zum Himmel. Doch stattdessen wird nur über die schlechte Luft in den Städten diskutiert. In diese zieht es nun auch unsere Tierwelt, weil es sich dort besser lebt. Arten, die das nicht können, weil sie größere Freiräume brauchen, gehen zugrunde. Wie die Hasen, von denen es inzwischen mehr Versionen in Schokolade gibt als lebendige.

Doch wen interessiert das? Schlagzeilen macht stattdessen das letzte männliche Nördliche Breitmaulnashorn. Vor kurzem musste es eingeschläfert werden, weil es zu krank war und ohnehin nicht mehr in der Lage, zur Erhaltung seiner Unterart beizutragen. Zwar handelte es sich “nur” um eine Unterart, aber diese war vor einem halben Jahrhundert über fast das ganze Afrika nördlich des Äquators verbreitet. Von der südlichen Unterart gibt es noch einige Tausende, allerdings leben diese eingesperrt in Jagdfarmen. In Freiheit überleben sie nicht, den Wilderern fallen mehr zum Opfer als Jungnashörner nachwachsen.

Dabei fließen seit Jahrzehnten Millionen an Spenden nach Afrika, um dort die Tierwelt zu retten. Dennoch schrumpfen die Bestände der Elefanten und anderer wilder Großtiere. Dort wird sogenanntes “Buschfleisch” offen feilgeboten, sogar solches, das von Menschenaffen stammt. Afrika ist eben nicht zivilisiert genug für den Artenschutz, könnte man denken. Wirklich?

Nehmen wir uns Bayern als Vergleichsfall vor: Im Bayerischen Wald wurden vor nicht allzu langer Zeit äußerst rare Luchse, die mit viel Geld wieder eingebürgert worden waren, gemeuchelt. Angeblich lässt sich nicht herausbekommen, wer der oder die Täter waren. Die Luchse wurden umgebracht, weil sie Rehe zum Leben brauchen. Davon gibt es zwar im Freistaat so viele, dass die Abschusszahlen für Jäger seit Jahrzehnten nicht ausreichen, um die Bestände auf das von den Waldbesitzern und Landwirten geforderte tragbare Niveau herunterzudrücken. Aber für den Luchs darf offenbar nichts abfallen.

Wilde Tiere sollen in Afrika erhalten bleiben – Hauptsache nicht auf unseren Kulturflächen

Und der erste Bär, der nach mehr als einem Jahrhundert törichterweise nach Bayern eingewandert war, durfte auch nicht bleiben. Er war ein Problembär, da ohne Grenzkontrolle und Erlaubnis gekommen, und wurde geradezu standrechtlich erschossen. Dabei hatte er keinem Menschen etwas zuleide getan. Seit Brunos Tod wagte es kein weiterer Bär mehr nach Bayern. Gut so, denn hierzulande ist man nicht so tolerant wie in Italien, Slowenien oder gar in Rumänien. Bayern wähnt sich als Kulturland, in dem der Bär keinen Platz mehr hat.

Und was ist Italien? Was sind Spanien, Frankreich, Tschechien, Polen? Es wird deren Leitkultur zugerechnet, dass dort Bären, Luchse und, kaum zu glauben, auch Wölfe frei leben dürfen, ohne dass die Landeskultur zusammenbricht. Bei uns müssen sich Wölfe dagegen mit den Flächen begnügen, die zum Üben von Krieg beiseitegestellt worden sind. Wo scharf geschossen wird, aber nicht auf die Tiere, da leben sie, und das sogar einigermaßen gut. Nun sind aber auch Truppenübungsplätze begrenzt. Und vermehren sollten sich diese in der Kulturlandschaft untragbaren Tiere freilich nicht – obwohl dies zur Arterhaltung notwendig wäre.

Die Willkommenskultur außerhalb der militärischen Sperrgebiete war schon mit dem Biber erschöpft, dessen erfolgreiche Wiederkehr die Naturschutzverbände kaum noch öffentlich kundzutun wagen. Denn Biberschäden werden als untragbar dargestellt, auch wenn sich die Verluste an Zuckerrüben oder Mais nicht einmal im Promillebereich bemessen lassen. Es genügt, dass die Biber Bäume umnagen, die für die Kettensägen noch nicht an der Reihe waren.

Die Toleranz der Menschen für ihre einstigen engen Nachbarn wird immer geringer. In einer norddeutschen Zeitung war unlängst ein Text zu lesen, in dem sich die Autorin darüber beklagte, dass Gänse über die Stadt flogen. Ein norddeutsches Problem? Nein, auch im Süden der Republik machen Gänse regelmäßig Schlagzeilen, weil Gänsedreck unhygienisch sei. Aber was ist dann mit der Gülle? Ihre Mengen sind so riesig, dass sie längst ein Mehrfaches der menschlichen Abwässer ausmachen. Doch während diese teuer geklärt werden, darf das Land mit der braunen Soße überschwemmt werden. Und so manche innerstädtische Fläche wird mit Glyphosat oder anderen Mitteln gespritzt, damit Unerwünschtes nicht wächst. Wir sind eben ein Kulturvolk.

Zum Ausgleich für unsere Vollkultur fahren wir dann nach Afrika, wo für uns die wilden Tiere erhalten werden sollen. Damit wir in unberührter Natur Löwe und Leopard, Elefant und Nashorn beobachten können. Deshalb dürfen dort die Wildhüter auf die Wilderer schießen. Dass von den Nationalparks angeblich auch die lokale Bevölkerung profitiert, stimmt uns zufrieden – ob es stimmt oder nicht. Es ist ja einfach zu schön in Afrikas Wildnis. Zuhause geben wir uns damit zufrieden, Hirsche in Wildgattern, Luchse im Zoo und Wölfe im Fernsehen zu erleben, wie sie durch die mondhelle Nacht irgendeiner fernen Wildnis streifen. Hauptsache nicht die unsrige.

Derweilen beißt in Deutschland alle paar Minuten ein Hund einen Menschen, immer wieder gibt es sogar Tote durch Hundebisse. Aber gefährlich ist natürlich der Wolf.

 

 


Buchvorstellung “Château Mort” von Alexander Oetker

Winzer ist ja eigentlich ein Tramberuf: Viel Arbeit an der frischen Luft – und dann noch die Beschäftigung mit der zweitschönsten Nebensache der Welt: Dem Wein.

Autor zu sein, ist aber auch ein Traumberuf: Man ist sein eigener Chef, schreibt im Café oder auf einer Trauminsel und sieht später seinen Namen auf einem edlen Druckerzeugnis.

Das BioWeingut in Hackenheim hat die Königsdisziplin gepackt: Von hier kommen nicht nur die wunderbaren Gutsweine der Familie Gänz – die Winzer haben es auch vermocht, dass ihnen in einer gedruckten Bestsellerreihe gedankt wurde.

Und das kam so:

Alexander Oetker ist Fernsehjournalist in Berlin – und Autor. Er schrieb vor über einem Jahr am zweiten Fall seiner Erfolgsreihe um den französischen Commissaire Luc Verlain. Ein Buch, in dem es um die Weine in Bordeaux in Südwestfrankreich geht. Der Verlag drängelte, das Manuskript sollte abgegeben werden. Doch erst machte ein Fluglotsenstreik in Frankreich es unmöglich, vor Ort im Bordelais zu recherchieren, beim zweiten Mal dann eine schwere Grippe – ausgerechnet zur Erntezeit der Trauben.

Sein Job als Reporter brachte Oetker nach Kallstadt in der Pfalz, auf den Spuren von Donald Trump, kurz vor seiner Wahl zum Präsidenten.

Kurzerhand klingelte bei Familie Gänz in Hackenheim das Telefon: Oetker wollte mit seinem Kameramann im hauseigenen Hotel übernachten – und bat die Winzer um Sarah Gänz, ihm bei seinen Recherchen zu helfen. Er müsse rasch alles über den Weinbau erfahren – über den Weg von der Traube zur Flasche.

„Ich hatte ja lange aus Frankreich für einen Fernsehsender berichtet und dort natürlich allerhand über Weinbau erfahren“, erzählt Oetker lachend, „aber vieles war mir einfach schon wieder entfallen.“

Sarah Gänz sagte kurzerhand zu. Und eine Woche später gab es dann das Treffen inklusive Führung durch die Produktion und Weinprobe.

„Es war unglaublich spannend, weil ich genau zur richtigen Zeit da war. Alle Kessel blubberten, weil der Gärprozess der Trauben gerade im vollen Gange war. Familie Gänz hat mir die Arbeit am Wein wunderbar erklärt, so dass ich noch am selben Tag am Kapitel weiterschreiben konnte.“

„Château Mort“ – so heißt das Buch, das am 14. März in den Handel kommt. Es beginnt auf dem wohl kuriosesten Marathon der Welt im Weinbaugebiet Médoc. Nicht nur sind die Läufer hier verkleidet, es gibt während der über 42 Kilometer auch immer wieder Rotwein in den Gärten der Châteaux zu trinken. „Ich habe zweimal als Korrespondent über diesen Lauf berichtet und konnte es kaum glauben“, sagt Oetker. „Aber die Franzosen verbinden eben selbst den schweißtreibendsten Sport mit angenehmen Getränken.“

Im Buch bekommt der Wein allerdings einem der Läufer nicht so gut, er bricht tot zusammen.

Familie Gänz aus Hackenheim konnte das Buch schon zwei Monate vor Erscheinen lesen und waren begeistert. „Wein an sich ist schon ein so spannendes Thema, für uns als Winzer jedes Jahr wieder. Als deutsches Bioweingut einen Wein-Krimi, der in Frankreich spielt, zu inspirieren ist uns eine besondere Ehre.“

Winzer und Autor – das war in Hackenheim eine gewinnbringende Zusammenarbeit, für zwei schönste Nebensachen der Welt: Wein und Bücher.

 

Das Buch erscheint am 14. März im Verlag Hoffmann und Campe.

Bildquelle: Alexander Oetker


Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit unserem leckeren hausgemachten Glühwein auf dem Bio-Weihnachtsmarkt beim Naturheilmittel-Hersteller Hevert in Nussbaum vertreten. Es erwarten Sie individuelle Stände von Handwerkern und Küchenfeen aus der Region,liebevolle Geschenkideen und Köstlichkeiten, umrahmt von einem bezaubernden Ambiente. Wir freuen uns auf Sie!

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie [hier].


2. und 3. Dezember – Samstag und Sonntag – jeweils von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr

Für die Weihnachtstage den passenden Wein finden? Kein Problem! Bei unseren Wein-Probiertagen auf dem Weingut stehen all unsere Weine in weihnachtlicher Atmosphäre bereit zum Probieren und Kennenlernen. Wir packen Ihre Weihnachtsgeschenke für Freunde und Familie und beraten Sie bei der Weinauswahl.

Wir freuen uns auf Sie!


Der STAR IST VOGEL DES JAHRES 2018 und zeigt uns, was in unserer Welt verkehrt läuft: Rund 1 Million Brutpaare dieses schillernden Vogels hat Deutschland in den letzten beiden Jahrzehnten verloren. Grund dafür sind wieder einmal vor allem: die industrielle Landwirtschaft, die fast keinen Raum mehr für wilde Hecken, alte Bäume und bunte Wiesen lässt. Dem Star fehlen Brutplätze und Insekten als Nahrung. Gibt es keine Insekten mehr, gibt es bald auch keine Vögel mehr, die von ihnen abhängig sind.

Als Weinbauregion kommt in unserer Gegend erschwerend hinzu: Der Star gilt als Schädling für die Trauben im Herbst. Ab August wird er mit minütlichen Schreckschüssen aus der Region verscheucht (die auch für uns Menschen eine Zumutung sind). Die Schwärme ziehen unruhig umher und finden kaum einen Platz, wo sie rasten und ruhen können. Der folglich hohe Kalorienverbrauch, lässt sie noch hungriger werden – und Verluste für Obstbauern noch größer. Gleichzeitig schmilzt die Gesamtzahl der Vögel wie Eis in der Sonne: Wo wir vor 20 Jahren noch riesige, wunderschöne Wolken von Vögeln am Himmel beobachten konnten, sind es heute nur noch kleine Trupps, die hier und da auftauchen. Zweifelsohne kann ein Schwarm von Staren in einem Weinberg für einen einzelnen Landwirt großen finanziellen Schaden anrichten. Aber die Art und Weise, wie er nahezu gänzlich aus unseren Leben verdrängt wird, wird uns irgendwann noch viel teurer zu stehen kommen, als der kurzfristige Verlust in einem Erntejahr. Jede Art, die in unseren Ökosystemen verloren geht, ist ein unwiderruflicher Verlust, der unsere eigene Lebensgrundlage langfristig gefährdet.

So traurig all dies ist, freuen wir uns, dass auf unserem Hof jeden Herbst immer wieder Stare einen Platz zum Rasten finden – und Trauben, die sie satt machen. Wir wünschen uns so sehr, dass dies immer so bleiben wird.


So früh wie noch nie in unserer Geschichte haben wir in diesem Jahr mit der Ernte der Trauben begonnen: Bereits mit dem ersten Tag im September sind wir mit dem frühen Sorten gestartet (Dornfelder, Regent). Über 5 Wochen haben die tägliche Reife und der Wetterbericht unseren Rhythmus bestimmt. Mitte Oktober war es dann so weit: Die letzten Rieslinge kamen nach Hause; zu einem Zeitpunkt, wo wir normalerweise noch mitten im Geschehen waren. Glücklich schauen wir nach einem aufregenden Jahr nun auf gefüllte Tanks und Fässer, und die Gärung der Moste ist in vollem Gang.  Die Ernte ist wegen der Frostnächte im April etwas kleiner. Damit geht aber auch immer ein Trost einher: Die Qualität ist äußerst vielversprechend und lässt auf einen guten Jahrgang hoffen! Die ersten leckeren Tropfen gibt es dann im nächsten Frühjahr zu probieren. An dieser Stelle ein herzliches, großes Danke an unser ganzes Team für wochenlanges Bücken, Schneiden, Eimer schleppen, Putzen, Aufräumen – und fröhliches Beisammensein!!!

Die ersten Weine der neuen Ernte sind im Frühjahr 2018 erhältlich. Wer es nicht abwarten kann, kann in unserem Shop die Vorräte auffüllen, um diese Zeit zu überbrücken 🙂


Anlässlich unseres Jubliläumsjahres “20 Jahre bio” bieten wir in diesem Jahr unseren besonderen “Tag im Weingut” an.

Das ist ein besonderer Tag für uns und vor allem für Sie! Wir feiern zusammen unser Jubiläum mit allerlei Köstlichkeiten aus der Natur auf unserem Weingut direkt an den Weinbergen.

  • Wir zeigen Ihnen hautnah und in familiärem Rahmen, was “bio” so besonders macht und wie unsere Weine entstehen.
  • In unserem Garten gibt es leckeren Kaffee und Kuchen – für eine Zeit zum Verweilen.
  • Am Abend: Großes Bio-Essen an unserer Winzertafel unter freiem Himmel (oder im Weinkeller) mit prasselndem Lagerfeuer. Dazu gibt es all unsere Weine zum Probieren und Genießen.
  • Auf Ihren Weineinkauf auf dem Weingut erhalten Sie an diesem Tag 10% Rabatt.

Gesamtpreis inklusive aller Köstlichkeiten pro Person 89,00 € (Kinder ermäßigt)

Termin:

Samstag, 15. Juli 2017

jeweils ab 13:00 Uhr (Ende offen)

Seien Sie dabei, und sichern Sie sich und Ihren Lieben einen Genussplatz! Gerne auch in Form eines Gutscheins.

Möchten Sie gerne zu diesem Anlass auch bei uns übernachten? Für den Termin sind Aufenthalte ab 3 Übernachtungen möglich.
Dann senden Sie uns einfach Ihre Anfrage.


Wie sagt man so schön: Ein guter Jahrgang muss es sein! 😉

Schon jetzt können wir auf den Jahrgang 2017 blicken. Die nächsten 12 Wochen (so lange dauert es ungefähr von der Blüte bis zur Reife) heißt es: Fleißig sein und Daumen drücken, damit wir wieder leckere Trauben für tolle neue Weine ernten können.

Gerade scheint die Natur ungebremst zu sein und schreitet in großen Schritten voran, als wollte sie das Leben neu erfinden. Es blüht, summt und brummt an jeder Ecke. Die Kinder dieses Jahres gedeihen und wachsen. Wer einmal den Lebensmut verliert, wird hier immer wieder daran erinnert: Das Leben will leben, tanzen, lachen. Nicht immer ohne, dass es mal hier und da zwickt. Aber immer mit neuem Mut. Ach, ist es schön da draußen! Jedes Jahr wieder.